Passt das Ding überhaupt ins Helmfach?
Öffnung, Scharniere und Helmform entscheiden. Im Zweifel direkt am Roller testen.
KLARHEIT FÜR DEINEN ROLLER-ALLTAG
Jet, Integral oder Klapp? Wir übersetzen Fachbegriffe in eine ehrliche Entscheidung – für Stadtverkehr, 125er, Brille, Regen und das verdammt kleine Helmfach.

Die kurze Antwort
„Rollerhelm“ beschreibt den Einsatzzweck. Rechtlich und technisch wählst Du einen geeigneten Motorradhelm. Wichtig sind Zulassung, Passform, Bauart und Fahrprofil.
Was rechtlich zählt →DEINE ECHTEN FRAGEN
In Foren wiederholen sich dieselben Themen. Genau dort beginnt eine gute Empfehlung.
Öffnung, Scharniere und Helmform entscheiden. Im Zweifel direkt am Roller testen.
Belüftung und Antibeschlag-Lösung sind im Stop-and-go wichtiger als auf dem Datenblatt.
Brillenkanäle und Raum an Schläfe und Nase bei der Anprobe testen.
Jethelme sind luftig; geschlossene Helme brauchen wirksame Belüftung.
Langes Visier, gute Dichtung und Kinnpartie bringen echten Komfort.
Mit Tempo und Strecke steigen Wind, Lärm und Wetterdruck.
ROLLERHELM-FINDER
Zwei Fragen bringen Dich näher an die richtige Bauart. Die finale Entscheidung fällt immer bei der Anprobe.
Dein sinnvoller Startpunkt
Starker Rundumschutz und guter Wetterschutz – besonders sinnvoll bei höherem Tempo, Überland und Ganzjahresfahrten.
Passende Modelle ansehen ↗Orientierung, keine individuelle Sicherheitsfreigabe.DREI BAUARTEN. EINE EHRLICHE WAHL.

Maximal unkompliziert. Bewusst offen.

Geschlossen, ruhig, konsequent.

Komfortabler Kompromiss.
PASSFORM SCHLÄGT PRODUKTTEXT
Miss den Kopfumfang waagerecht ein bis zwei Zentimeter über den Augenbrauen. Das Ergebnis ist nur der Einstieg: Kopfform und Polsterung unterscheiden sich.
KOPFUMFANG RICHTIG MESSEN
Etwa 1–2 cm über den Augenbrauen.
Über den Ohren um die breiteste Stelle.
Nicht zuziehen. Zweimal messen.
Die Zentimeterzahl grenzt die Größe ein. Erst die Anprobe bestätigt die Passform.
Messen ist der Anfang.
Anprobieren entscheidet.
FACHBERATUNG STATT BAUCHGEFÜHL
Stefan Mädl gründete Helme Mädl 2007. Seit 2012 steht in Weiden eine Verkaufsfläche von über 400 m² für Auswahl und persönliche Anprobe zur Verfügung. Als Betriebswirt (HWK) verbindet er Erfahrung mit jahrelanger Spezialisierung auf Kopfschutz.
RECHT & SICHERHEIT
§ 21a Abs. 2 StVO verlangt bei Krafträdern über 20 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit einen geeigneten Schutzhelm – auch auf entsprechenden Motorrollern.
Achte beim Neukauf auf eine aktuelle Ausführung – heute regelmäßig nach UN-Regelung Nr. 22, Serie 06. Kennzeichnung und Herstellerangaben prüfen.
Ein Helm kann strukturell belastet sein, obwohl außen wenig zu sehen ist. Herstellerhinweise beachten und nicht ungeprüft weiterverwenden.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder individuelle Sicherheitsberatung. Stand: August 2026.
KLARE ANTWORTEN
Nein. „Rollerhelm“ ist keine eigene Schutzhelmklasse. Auf Motorrollern werden geeignete Motorradhelme getragen. Entscheidend sind Bauart, korrekter Sitz, geprüfte Ausführung und Dein Einsatz.
Für kurze Stadtwege ist ein Jethelm bequem und luftig. Ein Integralhelm schützt zusätzlich Gesicht und Kinn. Ein Klapphelm verbindet geschlossenen Schutz mit Komfort bei Stopps.
Bei höherem Tempo, Überlandfahrten und ganzjähriger Nutzung spricht viel für Integral- oder Klapphelme: mehr Wetter- und Windschutz sowie eine geschlossene Kinnpartie.
Nein – aber es ist praktisch. Helmfachgrößen und Öffnungen unterscheiden sich. Deshalb messen oder Helm und Roller gemeinsam vor Ort testen; eine pauschale Größenfreigabe gibt es nicht.
Nur wenn der konkrete Helm dafür zugelassen ist und die Herstellerangaben es erlauben. Achte auf die Kennzeichnung und fahre im Zweifel mit geschlossenem Kinnteil.
Rundum fest, ohne schmerzhafte Druckstelle. Beim Kopfschütteln darf er nicht unabhängig verrutschen. Trage ihn bei der Anprobe mindestens zehn Minuten und teste Verschluss, Brille und Visier.
Du weißt jetzt, worauf es ankommt.
Vergleiche Rollerhelme online oder lass Dich im Store in Weiden persönlich beraten.